Stadtradeln

Der SPD Ortsverein Gablingen beteiligt sich, frei nach dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles", am Stadtradeln 2021 mit einem eigenem Team. Wir möchte hiermit unsere Gemeinde Gablingen unterstützen.

Ab 12. Juni zählt jeder Kilometer für Klimaschutz, Radförderung und Lebensqualität. Machen Sie mit!

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Politik und Literatur - ein vergnüglicher Gedankenaustausch

Auch an unserem zweiten – virtuellen – Abend unter dem Motto "Politik und Literatur" konnten wir intensiv diskutieren, das Gelesene spiegeln und Neugier auf neue Lektüre schaffen:

„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens, wurde von unserem Gast, Frau Cornelia Spilger vorgestellt. Die Rezensentin und die Diskutierenden waren sich schnell einig, dass dieses Buch absolut lesenswert ist.

Die Leser*innen werden aufgesogen von den Schilderungen der Natur, dem Spannungsbogen der aus der Vermischung des Entwicklungsromans und des Kriminalromans entstanden ist. Kya, die Heldin des Romans, durchlebt von Kindheit an, bis sie in jungen Jahren das „Marschmädchen“ ist, viel Traumatisierendes. Sie, die alleine in der Natur lebt, entwickelt die Kraft zu überleben.

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Politik und Literatur

Gemeinsam über Literatur und die Schnittstellen zur Politik dikutieren, analysieren und vielleicht auch philosophieren.

Lassen Sie uns sprechen! Viele Bücher erschließen sich tiefer, wenn ein Austausch über sie stattfindet. Wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Da die Veranstaltung aufgrund der weiteren Corona-Lage nicht in Präsenz stattfinden kann, müssen wir auf die Online-Plattform verweisen.

Wir werden zwei Bücher vorstellen, die im Mittelpunkt der Gespräche stehen:

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Glasfaserausbau II - aktuell !!

spd colourbox

In der Gemeinderatssitzung vom 27.04.2021 haben sich die beiden Anbieter vorgestellt, die den Glasfaserausbau voranbringen wollen.

Gablinger Bürger*innen sind in der komfortablen Lage, sich den Vertragspartner nach dem Ausbau des Glasfasernetzes aussuchen zu können: entweder Deutsche Glasfaser oder M-Net.

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Nein zu den Ausbauplänen der Staatsstraße 2036

Walter Trettwer

Nein zu den Ausbauplänen für die Staatsstraße 2036

Es gibt Pläne, die Staatsstraße 2036 für ca. 5 Mio. Euro auszubauen. Insbesondere im Bereich Holzhausen, Peterhof und Emersacker sind große Eingriffe in die Natur geplant. Die SPD Gablingen lehnt den geplanten Ausbau ab und plädiert für:

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Rettungskräfte - Zielscheibe für Frustabbau

„Miteinander sprechen“ am digitalen kommunalen Stammtisch der SPD-Gablingen

Getreu dieser Maxime trafen sich am 16.04.2021 wieder etliche Interessenten im digitalen Raum um sich am virtuellen Stammtisch der SPD-Gablingen auszutauschen.

Zu dem Thema „Rettungskräfte – Zielscheibe für Frustabbau?“ referierten zunächst Dominik und Katharina Merktle für die Freiwillige Feuerwehr Gablingen und Fabian Wamser, Kreisrat und seit Jahren aktiv beim Roten Kreuz. Als besonderer Gast war Heike Heubach zugeschaltet, Direktkandidatin der SPD für die kommende Bundestagswahl.

Die Referenten gaben einen Einblick in die jeweiligen Tätigkeiten und nahmen eine Auswertung der aktuellen Kriminalstatistik vor:

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Digitalisierung in Gablingen: Glasfaserausbau

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Im Gablinger Gemeinderat wurden jüngst in verschiedenen Sitzungen die Projekte zum Glasfaserausbau vorgestellt. Es besteht in der Bürgerschaft eine Unsicherheit, welchem der Angebotskonzepte man sich anschließen soll.

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Impfen! Impfen! Impfen!

Wir verurteilen populistische Meinungsmache

In der Presse und in den Medien werden viele Strategien zu den Wegen aus der Pandemie diskutiert. Seit dem Frühsommer 2020 treten christliche Fundamentalist*innen, Rechtpopulist*innen, aber auch Rechtsextreme, Impfgegner*innen und besorgte Bürger*innen formiert als Skeptiker*innen eines „Corona-Diktats“ auf.

Uns allen sind die Bilder aus Berlin, Leipzig, Dresden und Stuttgart eindrücklich in Erinnerung. So wenig homogen die Leugner*innen auftreten, geprägt sind ihre Aktionen meist von Übergriffigkeit. Das Schwenken von Reichsflaggen an der Pforte des Reichstagsgebäudes, erfordert zumindest eines: Partizipation. Die Strategien, um an potenzielle Akteur*innen heranzutreten, sind dabei zahlreich.

Nun landen auch in Gablinger Briefkästen immer wieder Pamphlete gegen den Corona-Kurs der Bundesregierung. Als aktuelle Beispiele sind etwa die Desinformationsbroschüre „Wissenswertes zur Corona-Impfung“ oder Sebastian Friebels Schrift „Wie soll es weitergehen?“ anzuführen.

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100. Internationaler Weltfrauentag in Gablingen

Der Ortsverein Gablingen setzt auch dieses Jahr am 8. März wieder ein Zeichen zum Internationalen Frauentag

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Ökologische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

die Fledermauskästen
Christine Grieshaber

Der SPD Ortsverein Gablingen setzt das Projekt ökologische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinner fort.

Bereits im Herbst 2020 haben wir in Absprache mit der Gemeinde zur Abwehr des Eichenprozessionsspinners Meisenkästen gebaut und im Gemeindegebiet aufgehängt.

Die Raupen, die noch keine Brennhaare entwickelt haben, gehören zur Leibspeise von Blau- und Kohlmeisen, aber auch das Rotkehlchen ernährt sich davon und verfüttert diesen Schädling. Der Kuckuck hingegen ist unempfindlich gegen die Brennhaare und kann die Raupe auch in diese Stadium noch fressen. Die Fledermaus ist der natürliche Feind des Nachtfalters und verhindert so die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners.

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Politischer Aschermittwoch - einmal anders

Bereit für den zünftigen Online-Stammtisch

Am 17.02.2021 haben wir im Rahmen der digitalen kommunalen Stammtische das Thema „Corona“ in größerer Runde online diskutiert. Die meisten Teilnehmer konnten die von Heidi Hofstetter und Anja Heger vorbereiteten und Corona-conform ausgelieferten Fischsemmeln und Biere genießen – das gehört ja schließlich zu einem „echten Aschermittwoch-Stammtisch“ dazu.

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Homeoffice - nur im Lockdown ?

Christine Grieshaber

Im Rahmen unseres 2. digitalen Stammtisches diskutierten wir diese und andere Fragen. Heidi Hofstetter gab uns in einem interessanten Implusreferat wichtige Daten und Fakten rund um mobiles Arbeiten, Homeoffice und Telearbeit.

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virtueller kommunaler Stammtisch zum Thema "Homeoffice"

Home-Office : So ?
Christine Grieshaber

Um auch in diesen Tagen in gewohnter und bewährter Weise miteinander sprechen und diskutieren zu können, veranstaltet der SPD Ortsverein Gablingen den kommunalen Stammtisch in digitaler Form zum Thema „Homeoffice“: Spätestens seit dem 20. Januar ist der Druck auf die Arbeitgeber groß, denn die Bundesregierung hat eine Verordnung zu mehr "Homeoffice" erlassen. Bei der Einrichtung und Nutzung des "Homeoffice" treten allerdings zahlreiche Fragen auf. An vieles denkt man zunächst nicht.

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Politik und Literatur - unser erster Abend - 07.01.2021

Christine Unglert

Unser erster Online-Stammtisch startete unter dem Motto: "Politik und Literatur". Zwei interessante Romane haben wir besprochen:

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Virtuelle kommunale Stammtische

Um auch in diesen Tagen in gewohnter und bewährter Weise miteinander sprechen und diskutieren zu können, veranstaltet der SPD Ortsverein Gablingen die nächsten beiden kommunalen Stammtische in digitaler Form.

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Wir schaffen Wohnraum

Foto der Vogelhäuser. PIC-COLLAGE
Das sind die Vogelhäuser. Foto: SPD Gablingen

Wie berichtet, wurden vom SPD-Ortsverein und seinen fleißigen Helfern aus Bausätzen Vogelhäuschen gezimmert

Die Bausätze konnten von der bfz Augsburg, einem der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft, bezogen werden. Damit die Meisen im Frühjahr ihre neuen Behausungen beziehen können, wurden nun nach Rücksprache mit der Gemeindeverwaltung, die speziellen Brutkästen in einige der betroffenen Bäume auf dem Gemeindegebiet gehängt.

Workshop zu „neues Denken – Neues denken“

In der Vorstandsitzung vom 18.09.2020 hat sich der neu zusammengesetzte Vorstand gemeinsam mit dem neuen Gemeinderatsmitglied Helmut Grieshaber in einem Workshop Gedanken zur konkreten Umsetzung unserer Wahlkampfziele mit „neues Denken – Neues denken“ gemacht

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Silke Haarmann neue Vorsitzende der Gablinger SPD – Hermann Kronawitter 40 Jahre Mitglied

Einen Führungswechsel gab es bei der Jahreshauptversammlung der Gablinger SPD. Walter Trettwer war sechs Jahre Vorsitzender des Ortsvereins und hat aus Altersgründen nicht mehr kandidiert

In der gut besuchten Versammlung wählten die Mitglieder einstimmig die 54-jährige Rechtsanwältin Silke Haarmann aus dem Ortsteil Lützelburg zur neuen Chefin. Ernst Raunigk kandidierte nach über 40-jähriger Tätigkeit als Kassierer nicht mehr. Seine Nachfolgerin ist die 44-jährige Krankenpflegerin Anja Heger aus der Gablinger Siedlung. Christine Unglert als stellvertretende Vorsitzende und Christine Grieshaber als Schriftführerin wurden wiedergewählt. Mit den Beisitzern Stefan Schmid und Heidi Hofstetter wurde die Vorstandschaft komplettiert. Damit hat der Gablinger Ortsverein eine überdurchschnittlich hohe Frauenquote in der Leitung.

Walter Trettwer freute sich, dass es gelungen ist, kompetente Personen in die Vorstandschaft zu wählen. Damit kann die engagierte Arbeit der Gablinger SPD kontinuierlich fortgeführt werden. In seinem Rechenschaftsbericht warf der ausscheidende Vorsitzende einen Blick zurück auf die Aktivitäten seit der letzten Versammlung im April 2019. Priorität hatte die Kommunalwahl im März 2020. Mit einer 50%-Frauenquote ging die Gablinger SPD in die Gemeinderatswahl und hat trotz sehr starker Konkurrenz mit Helmut Grieshaber zumindest ein Mandat errungen. Damit befindet sich wieder ein SPD-Mitglied in diesem Gremium.

Regelmäßig veranstaltete die Partei wieder ihre gut besuchten Stammtische mit interessanten Themen wie Baulandentwicklung, Gemeinwohlökonomie, Soziale Wohnungswirtschaft und Innerörtliche Mobilität. Auch über bundespolitische Themen CO2-Steuer, Grundrente und Reform der Grundsteuer wurde informiert und diskutiert. Zum Weltfrauentag am 8.3.20 wurde im Pfarrheim der Film „Taten statt Worte“ gezeigt und im Mai gab es im Gemeindeanzeiger ein Gewinnspiel zu „Gemeinwohlökonomie“. Zuletzt wurde auch die SPD wegen Corona in ihren Veranstaltungen leider gebremst. Erfreulicherweise steigt die Mitgliederzahl wieder an. In einem Grußwort lobte Thomas Weigel vom Vorstand der Landkreis-SPD die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins und die gute Präsenz in den Medien.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war auch die Ehrung von Hermann Kronawitter für 40 Jahre treue Mitgliedschaft in der SPD.

Mit bewegenden Worten dankte die neue Vorsitzende Silke Haarmann den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Ernst Raunigk und Walter Trettwer für ihre engagierte Arbeit.

Walter Trettwer

Gewinnspiel „Gemeinwohl-Ökonomie“

Wie lässt sich Bauen und Wohnen solidarischer gestalten? Wie können sich Bürger verstärkt in die Organisationsstrukturen ihrer Gemeinde einbringen? An welchen Stellschrauben muss gedreht werden, um Gablingen ökologischer aufzustellen? All diese Fragen greift die Gemeinwohl-Ökonomie, kurz GWÖ, auf.

Das ethische Wirtschaftsmodell denkt Ökonomie innerhalb von Gemeinden, Unternehmen und Institutionen neu. Geldgewinn ist hierbei nur noch Mittler, bildet nicht mehr die oberste Maxime wirtschaftlichen Handelns aus. Der Leitgedanke des Modells will ethik-verträglicheren Werten folgen - der Menschenwürde, Solidarität, politischer Partizipation oder Gedanken der Nachhaltigkeit.

Das Modell verzichtet auf „entweder, oder“, sucht das „auch“: Kooperation statt Konkurrenz, gemeinschaftliches Wirtschaften statt individueller Gewinnmaximierung. Doch wie kann es Gablingen gelingen, Theorie in Praxis zu überführen?

Da gäbe es beispielsweise die Möglichkeit, bei Auftragsvergaben Anbieter der Region zu bevorzugen, die klimafreundlich aufgestellt sind. Oder Betriebe auswählen, in denen Behinderte beschäftigt sind. Oder einen Bürger*innenrat initiieren.

Im Großraum Augsburg haben sich bereits 20 Unternehmen/Institutionen zu den Zielen der GWÖ bekannt – Zeit, sich auch in der Gemeinde Gablingen mit der Umsetzung zu beschäftigen. In den nächsten Ausgaben des Gemeindeanzeigers finden Sie deshalb ein Frage-Quiz zur GWÖ. Ihre Antworten können Sie anonym oder unter Angabe Ihres Namens an info@spd-gablingen.de senden.

Machen Sie mit! Dem Gewinner winkt ein Verzehrgutschein in Höhe von 20,-- Euro.

Johanna Kleinert

Wie bleibt Wohnen in Gablingen bezahlbar? - Gablinger SPD für das Bürgerbegehren zum Ortszentrum

Boden ist nur begrenzt vorhanden und kann nicht beliebig vermehrt werden. Trotzdem wird Boden gehandelt wie eine Ware. Die Bevölkerung bezahlt den Preis in Form von explodierenden Bodenpreisen und Mieten. Kommunen müssen Grundstücke erwerben, wo es nur geht, auf keinen Fall verkaufen. Deshalb muss die Gemeinde Gablingen das Grundstück im Ortskern behalten und in Eigenregie beispielsweise mit Hilfe des kommunalen Wohnraum-Förderungsprogramms Bayern (www.bayernlabo.de) bebauen. Auch ein genossenschaftlicher Wohnungsbau und das Erbbaurecht sind Möglichkeiten, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Gemeinwohl muss über die Regeln des Marktes gestellt werden!

Deshalb ist die Gablinger SPD für das Bürger- und gegen das Ratsbegehren: Das Grundstück muss komplett im Eigentum der Gemeinde bleiben!

Die SPD-Gablingen bedankt sich für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl.

Christine Unglert

Danke

Helmut Grieshaber. Foto: SPD Gablingen

Die Gablinger SPD dankt allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl am 15. März 2020. Wir gratulieren Helmut Grieshaber zum Einzug in den Gemeinderat. Damit ist die SPD sehr kompetent in diesem Gremium verteten. Wir haben uns viel vorgenommen und werden unsere Ziele auch mit nur einem Platz im Gemeinderat vehement verfolgen. Die Sozialdemokratie und das Verständnis dafür in unserem Ort wird zukünftig wieder wachsen. Was Solidarität bedeutet, werden alle in Zeiten von Corona wieder stärker spüren.

„Das Auto kann in vielen Fällen in der Garage bleiben!“ - Thema „Innerörtliche Mobilität“ beim Kommunalen Stammtisch der Gablinger SPD

Silke Haarmann und Helmut Grieshaber während ihres Impulsreferats. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

Das Fazit des Kommunalen Stammtisches der Gablinger SPD zum Thema „Innerörtliche Mobilität“ lautete: „Das Auto kann in vielen Fällen in der Garage bleiben“. Allerdings: Volle Busse, fehlende Anschlüsse und schlechte Bus-Verbindungen erschweren den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Deshalb muss vor allem angesichts der Herausforderungen, die der Klimawandel uns stellt, der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver werden.

Die Gemeinderatskandidaten Silke Haarmann und Helmut Grieshaber stellten in ihrem Impulsreferat ein Bündel an Ideen, Kosten und Fördermöglichkeiten vor: Bessere Taktung der Busse zu den Stoßzeiten, Direktverbindungen, Flexi-Busse und Mitfahr-Apps sollen das Angebot an Pendler erweitern. Wie Helmut Grieshaber betonte, können qualitativ bessere, bedarfsgerechte und leistungsfähige Verbindungen im ÖPNV die Akzeptanz erhöhen. Mit einer Ausweitung der Angebote des Gemeindebusses soll mehr Mobilität für Senioren und Erziehende geschaffen werden. Silke Haarmann hob hervor, dass jetzt die Gemeinde aktiv werden und konkrete Konzepte erarbeiten muss. Eine professionelle Bedarfsanalyse ist der erste Schritt zur Verbesserung der innerörtlichen Mobilität. So können mögliche Förderungen erschlossen und genutzt werden – nur so kann aktiver Klimaschutz funktionieren für den die Gemeinde eine Vorbildfunktion übernehmen kann. In der Diskussion kam klar zum Ausdruck, dass die Faktoren Zeit und Komfort eine große Rolle beim ÖVPN spielen und deshalb die Angebote attraktiv gestaltet werden müssen.

Silke Haarmann und Helmut Grieshaber

Filmabend zum Weltfrauentag

Der Weltfrauentag erinnert jährlich am 8. März an den weltweiten Kampf um die Gleichstellung der Frauen. Die Gablinger SPD präsentiert am Sonntag, 8.03.2020, 19.30 Uhr, im Gablinger Pfarrheim den Film "Votes For Women" in deutscher Fassung. "Taten statt Worte" - das war der Slogan in England zu Beginn des 20ten Jahrhunderts beim Thema Wahlrecht und Gleichberechtigung. Davon handelt der spannende Spielfilm aus dem Jahr 2015 mit den Oscar nominierten Darstellerinnen Carey Mulligan, Meryl Streep und Helana Bonham Carter. Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!

Walter Trettwer, Vorsitzender SPD-Ortsverein Gablingen

Stammtisch der Gablinger SPD: „Bezahlbarer Wohnraum durch Baugenossenschaften“

Tobias Kretzinger von der Postbaugenossenschaft. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der wichtigsten sozialen Aufgaben“, sagte Tobias Kretzinger, der geschäftsführende Vorstand bei der Postbaugenossenschaft Augsburg eG, beim sehr gut besuchten „Kommunalen Stammtisch“ der Gablinger SPD im Lützelburger Theaterheim. Er informierte über die Schaffung und den Erhalt von bezahlbaren Wohnraum durch gemeinnützige Baugenossenschaften.

Die Augsburger Postbaugenossenschaft verfügt über mehr als 1.000 Wohnungen im schwäbischen Raum. Bei einer Durchschnitts-Kaltmiete von ca. 5 Euro pro qm können sich diese Wohnungen auch Mieter mit geringem Einkommen leisten. Trotz dieser günstigen Miete sind die Wohnungen durch Sanierungs- und Reparaturarbeiten in einem guten Zustand. Um günstige Entstehungskosten zu erzielen, wurden die Häuser vielfach auf Erbbaurechtsbasis erstellt. Für Kommunen wäre der genossenschaftliche Wohnungsbau eine gute Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Hierzu müsste die Gemeinde einer Baugenossenschaft ein entsprechendes Grundstück zu günstigen Konditionen, evtl. in Erbbaurecht, zur Verfügung stellen. Für die Stammtischbesucher war damit klar, dass dies auch ein denkbares Modell bei einer Wohnbebauung des neuen Gablinger Ortszentrum sein könnte.

Bei der Veranstaltung konnte der Gablinger SPD-Vorsitzende Walter Trettwer auch den Landratskandidaten und Vorsitzenden der Landkreis-SPD, Fabian Wamser, begrüßen. In einem Grußwort wies er auf die Wohnungsknappheit im Augsburger Raum hin, verstärkt durch den Zuzug von Personen aus der Region München. Vor allem fehlen kostengünstige Wohnungen und deshalb sieht auch er das Modell des genossenschaftlichen Wohnungsbaus als Lösungsmöglichkeit an. Außerdem wies Wamser auf die Bedeutung der ärztlichen Versorgung und des Erhalts von Krankenhäusern in der ländlichen Region hin. Neben seinem Jura-Studium war es als Rettungssanitäter tätig und hatte dadurch Einblick in die Probleme des Gesundheitswesens.

Beim Stammtisch präsentierten sich auch die Gemeinderatskandidaten der Gablinger SPD und informierten über ihre Schwerpunkte in der Kommunalpolitik. Dabei wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass auf der kommunalen Ebene nicht parteipolitische Interessen, sondern die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger das Handeln der Gemeinderäte bestimmen müssen.

Unter dem Motto „MITEINANDER – sprechen – diskutieren“ hat sich der öffentliche Stammtisch der Gablinger SPD sehr bewährt. Das nächste Treffen mit dem Schwerpunktthema „Innerörtliche Mobilität“ wird am Donnerstag, 5. März 2020, in den Grünholder Stuben stattfinden.

Walter Trettwer, Vorsitzender SPD-Ortsverein Gablingen

Gablinger SPD nominierte ihre Gemeinderatskandidaten mit einer 50%-Frauenquote

Das sind die Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl am 15. März. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

In einer öffentlichen Mitgliederversammlung hat die Gablinger SPD ihre Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 nominiert. Der Ortsvorsitzende Walter Trettwer freute sich, dass mit je sechs Frauen und Männern die Parität in der Kandidatenliste erreicht wurde. Es gelang auch eine Mischung von Jüngeren und Älteren sowie ein breites Spektrum in den Berufen. Die Spitzenkandidaten sind die Rechtsanwältin Silke Haarmann aus Lützelburg und der Bauingenieur Helmut Grieshaber aus der Gablinger Siedlung. Mit dem Slogan „Neues denken – neues Denken“ strebt die Gablinger SPD eine Erneuerung der Personen und Themen in der Gablinger Kommunalpolitik an. Das Wahlprogramm mit unterschiedlichen Schwerpunkten wurde bereits erarbeitet. Angestrebt wird das Modell „Gemeinwohl-Ökonomie“ in der Kommune. Es handelt sich dabei um ein ethisches Wirtschaftsmodell zur Ergänzung der sozialen Marktwirtschaft. Nicht Gewinnmaximierung, sondern das Wohl von Mensch und Umwelt sollen oberstes Ziel des Wirtschaftens sein. Werte wie z. B. ökologische Nachhaltigkeit, bürgerliche Mitbestimmung und Transparenz erhalten dabei eine größere Bedeutung. Auch bezahlbarer Wohnraum und die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude sind den Kandidaten wichtige Anliegen.

Die Gablinger SPD geht mit ihrer Kandidatenliste und den erarbeiteten Sachthemen zuversichtlich in die Kommunalwahl. Falls noch eine Kandidatin oder ein Kandidat für die Bürgermeisterwahl gewonnen werden kann, wird es dafür eine weitere Nominierungsversammlung geben.

„Gemeinwohl-Ökonomie“ beim Kommunalen Stammtisch der Gablinger SPD

Michael Schnitzlein vom Verein Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V. Foto: SPD Gablingen

Michael Schnitzlein vom Verein Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V. erklärte beim Stammtisch der SPD Gablingen, wie das geht. Aktuell ist ein Produkt, z.B. ein T-Shirt, sehr billig, weil die Solidargemeinschaft die unsichtbaren Kosten (Umweltbelastung, Gesundheitsrisiken...) dafür trägt. Ein ökologisch und unter fairen Bedingungen hergestelltes T-Shirt ist hingegen relativ teuer, weil es unter guten Arbeitsbedingungen und Umweltstandards produziert wird. In der Regel greift der Verbraucher jedoch zum preiswerten, herkömmlichen Produkt.

Was wäre, wenn der Hersteller des umweltfreundlich und fair hergestellten T-Shirts belohnt würde? Mit Hilfe einer zusätzlich zur betrieblichen Handelsbilanz erstellten Gemeinwohlbilanz könnte der Unternehmer z.B. Steuerentlastungen oder andere Belohnungen erhalten. In einer Gemeinwohlbilanz werden die Werte: Ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Mitbestimmung und Transparenz, von Unternehmen und Institutionen mittels eines standardisierten Prozesses zusammen mit den Mitarbeitern ermittelt und dargestellt. Nebeneffekt: Laut Michael Schnitzlein fragen bereits jetzt junge Fachkräfte bei potentiellen Arbeitgebern nach einer Gemeinwohl-Zertifizierung.

Die anschließende Diskussion zeigte ein sehr unterschiedliches Meinungsbild: Zu langwierig und teuer. Nur schärfere Gesetze helfen gegen die Klimakatastrophe. Aber auch: Das neue Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie unterstützt das bisherige marktwirtschaftliche System. Neues denken und wagen, statt ungebremst in die Klimakatastrophe.

Der zweite Themenkomplex beim SPD-Stammtisch war die Kommunalpolitik. Leider gibt es beim Ortszentrum in Gablingen nichts Neues. Ein Teilnehmer riet den Anwesenden, das Ortszentrum solle erst wieder vom neu gewählten Gemeinderatsgremium weiter vorangetrieben werden. Der Baggersee wird evtl. von der Gemeinde erworben. Ein neues Baugebiet und die damit verbundene zusätzliche Flächenversiegelung sowie der Verlust von Ackerland wurden diskutiert. Gleichzeitig gibt es zahlreiche unbebaute Grundstücke in den Kernorten mit teilweise unklarer Rechtslage.

Christine Unglert, Vorstandsmitglied SPD-Ortsverein Gablingen

Kann die CO2-Steuer das Klima retten? – Viel Diskussion beim Stammtisch der Gablinger SPD

Walter Trettwer, Christine Unglert und Christine Grieshaber. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

SPD-Ortsvorsitzende Walter Trettwer auch die Gemeinderäte Dr. Albert Eding und Erwin Almer sowie den dritten Bürgermeister von Langweid, Günter Klein, begrüßen.

Dr. Eding gab einen Einstieg zum Thema „CO2-Steuer“ und wies auf die dramatische Erderwärmung hin. Notwendig ist eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes, um die Emissionsziele zu erreichen. Eine schnelle Wirkung könnte die Einführung einer CO2-Steuer bringen. So würde eine Erhöhung des Benzinpreises um 10 Cent pro Liter den Verbrauch voraussichtlich deutlich senken. Es muss allerdings sozialverträglich sein und zum Ausgleich ist für die Bürger eine Klimaprämie geplant, deren Höhe für alle gleich sein soll. Eine weitere Möglichkeit ist die Ausweitung des Emissionshandels auf die Bereiche Verkehr und Wohnen. In der Diskussion bestand Einigkeit, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Unverständnis gab es, dass der Flugzeugtreibstoff Kerosin von der geplanten CO2-Steuer ausgenommen ist. Als wichtig wurde die Zweckgebundenheit der zusätzlichen Einnahmen für den Klimaschutz sowie der Ausbau eines kostengünstigen Nahverkehrs genannt.

Christine Unglert gab einen Input in das Thema „Reform der Grundsteuer“. Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts muss die Grundsteuer entsprechend dem Gebot der Gleichbehandlung neu geregelt werden. Nach dem bestehenden Gesetzentwurf ist eine Aktualisierung der alten Einheitswerte notwendig. Über den Hebesatz sollen wie bisher die Kommunen die tatsächlich zu entrichtende Grundsteuer festlegen. Nach der Intervention der bayerischen Staatregierung gibt es eine Öffnungsklausel, nach der die Länder andere Wege gehen können. So möchte Bayern bei der Reform ein Flächenmodell ohne Wertberücksichtigung der Immobilie. Auch dazu gab es lebhafte Diskussionen und die Hoffnung, dass letztlich gerechte Lösungen gefunden werden. Zum Thema „Grundrente“ gab Walter Trettwer Infos zum momentanen Gesetzentwurf. Aus Respekt vor der Lebensleistung sollen alle, die mindestens 35 Jahre gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen sein. So soll bei einer geringen Rente ein Aufschlag von bis zu 448 Euro im Monat gezahlt werden. Politisch umstritten ist in der Großen Koalition die Frage, ob dabei eine Bedürftigkeitsprüfung vorgenommen wird. In der Diskussion wurden Zweifel geäußert, ob die Finanzierung dieser Grundrente tatsächlich solide finanziert ist und nicht doch zu höheren Belastungen bei anderen Beiträgen führt. Letztlich wurde argumentiert, dass eine vernünftige Bezahlung der Arbeitnehmer/-innen die Altersarmut vermeiden lässt.

Die Besucher waren sehr zufrieden über den Informationsgehalt der Veranstaltung. Alle drei Monate findet Der Stammtisch der Gablinger SPD unter dem Motto „MITEINANDER – sprechen – diskutieren“ statt. Beim nächsten Mal werden wieder kommunalpolitische Themen im Vordergrund stehen.

Walter Trettwer, Vorsitzender SPD-Ortsverein Gablingen

"Lützelburger Dorfladen" - Thema beim „Kommunalen Stammtisch“ der Gablinger SPD

Schwerpunktthema beim „Kommunalen Stammtisch“ der Gablinger SPD war diesmal der Lützelburger Dorfladen. Der Initiator und Sprecher des Arbeitskreises, Bernhard Christi, informierte über den aktuellen Stand der Planungen. Die zwischenzeitlich durchgeführte Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass die Lützelburger großes Interesse an einem Dorfladen haben und viele möchten das Projekt auch finanziell mit einer „stillen Beteiligung“ fördern. Es besteht die Aussicht, dass sich der Dorfladen in einem noch zu errichtenden Neubau in zentraler Lage einmieten kann. Ein Lützelburger als Betreiber des Ladens hat auch schon sein Interesse bekundet. Am 8. Oktober 2017 soll eine Gesellschaft gegründet werden. Dabei können die Bürger bereits Anteile zeichnen. Dem Arbeitskreis ist es sehr wichtig, dass vorwiegend Produkte von regionalen Erzeugern angeboten werden.

Die anwesenden Gemeinderäte Walter Wörle, Dr. Albert Eding und Josef Wetzstein berichteten über andere aktuelle kommunalpolitische Themen. Einen Fortschritt gibt es beim Gablinger Ortszentrum mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes. Vorerst sollen etwa 40 Wohnungen durch einen Investor entstehen. Die Besucher des Stammtisches und die Gablinger SPD sprachen sich dabei für eine soziale Komponente mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum aus. Informiert wurde auch über die Erweiterung des Lützelburger Kindergartens. Durch die vorübergehende Mitbenutzung des neuen Musikprobenraumes ist es gelungen, alle Kinder des Gemeindegebietes unterzubringen. Beim Thema „Straßenausbaubeiträge“ gibt es noch keine Entscheidung des Gemeinderates darüber, ob die Satzung für die Erhebung regelmäßig wiederkehrender Beiträge geändert wird. Vorerst werden nur Unterhaltsmaßnahmen an den Straßen durchgeführt, bei denen es zu keiner finanziellen Beteiligung der Anlieger kommt. Erfreulich ist, dass ein neuer Eigentümer das Gablinger Schloss sanieren möchte. Die Realisierungsmöglichkeiten einer schon lange geforderten Behindertentoilette im Bürgerhaus in der Siedlung wird eine Audit-Gruppe „Barrierefreier Landkreis“ des Landratsamtes prüfen.

Der Gablinger SPD-Vorsitzende Walter Trettwer konnte beim gut besuchten Stammtisch auch wieder den Landtagsabgeordneten und Bundestagskandidaten Herbert Woerlein begrüßen, der sich sehr für das Thema „Dorfladen“ interessierte. Außerdem wies auch er nachdrücklich auf die Notwendigkeit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum hin.

Der nächste „Kommunale Stammtisch“ unter dem Motto „MITEINANDER – sprechen – diskutieren - der Gablinger SPD wird Anfang nächsten Jahres im Bürgerhaus in der Gablinger Siedlung stattfinden und der genaue Zeitpunkt rechtzeitig bekanntgegeben.

Walter Trettwer, Vorsitzender SPD-Ortsverein Gablingen

Auf den Spuren des KZ-Außenlagers in Gablingen

Fabian Wamser und Reinald Schlosser. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

Viele Interessierte kamen zu der Veranstaltung „Auf den Spuren des KZ-Außenlagers in Gablingen.“ Dazu eingeladen hatten die Jusos Augsburg-Land in das Bürgerhaus in der Gablinger Siedlung. Der Vorsitzende Fabian Wamser: „Im Rahmen der jährlich stattfindenden Anti-Nazi-Woche der schwäbischen Jusos führen wir Veranstaltungen zur Erinnerung an unselige Zeiten und Mahnung für die Zukunft gegen rechtsnationale Tendenzen durch“.

Der Gablinger SPD-Vorsitzende Walter Trettwer konnte dazu auch die Gemeinderäte Erwin Almer und Walter Wörle begrüßen. Referent dieser sehr interessanten Veranstaltung war Reinald Schlosser, dem die Entdeckung der Überreste des Dachauer KZ-Außenlagers zu verdanken ist. In jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit erforschte er zusammen mit den zuständigen Behörden und Organisationen diese denkwürdige Stätte. In der Veranstaltung informierte er ausführlich über die Entwicklung des ehemaligen Gablinger Flugplatzes und die Entstehung des KZ-Lagers. Bis zu 1000 Kriegsgefangene und politische Häftlinge waren dort bis zur Bombardierung am 24. April 1944 untergebracht. Über viele Details der Recherchen und Ausgrabungen der Stätte berichtete Rainald Schlosser. Tief beeindruckt und nachdenklich waren die Zuhörer bei dieser Veranstaltung zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Schwaben.

SPD informiert sich beim Handwerk – Betriebsbesuch bei Energietechnik Kratzer in Gablingen

W. Trettwer, F. Kubsch, B. Kratzer, H. Woerlein, E. Almer. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

Die Landkreis-SPD sucht den Kontakt zur Wirtschaft und interessiert sich vor allem für die Situation bei Handwerksfirmen. So besuchten der Landtagsabgeordnete Herbert Woerlein und der Vorsitzende der der Landkreis-SPD, Kreisrat Florian Kubsch, den Betrieb Energietechnik Benedikt Kratzer in Gablingen. Auch Gemeinderat Erwin Almer und der Gablinger SPD-Vorsitzende Walter Trettwer waren dabei.

Sie besichtigten diesen „Vorzeigebetrieb“ und diskutierten intensiv über die Lage des Betriebs, die aktuelle Situation des Handwerks und Fragen rings um die Energiewende. Betriebsinhaber Benedikt Kratzer erläuterte den Gästen seinen hochmodernen und nahezu vollständig digitalisierten Betrieb, der in den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär tätig ist: „Wir haben die Lagerhaltung vollständig digitalisiert, um die Bestände in einem effizienten Rahmen zu halten. Das System weiß immer wieviel wovon vorhanden ist. Auch die Bestände in unseren Montagefahrzeugen sind optimiert und digital erfasst und die Monteure haben die „Geschichte“ aller Heizungsanlagen digital dabei. So können wir sehr effizient arbeiten.“

Die derzeitige Auftragslage ist sehr gut, allerdings wird es immer schwieriger Fachkräfte zu finden. Für eine Verbesserung dieser Situation sahen sowohl die Vertreter der Politik als auch der Handwerksmeister mehrere Ansatzpunkte, über die sie sich weitestgehend einig waren. Als erstes müsste in der Schule vermehrt mit praktischen Komponenten gearbeitet werden. Die Kinder kommen aus der Schule und wissen gar nicht welcher Beruf der richtige für sie ist, weil sie nie über einen längeren Zeitraum Einblick in einen Betrieb bekommen. „Wir sollten unsere Kinder nicht in der vierten Klasse zwingen, sich für eine Richtung zu entscheiden, sondern sie länger gemeinsam unterrichten und ihnen mehr Möglichkeiten geben, ihre eigenen Talente zu entdecken“ sagt dazu Florian Kubsch. Viele wissen gar nicht, ob ihre Stärken im akademischen oder praktischen Bereich liegen. Der allgemeine Trend zum Gymnasium führt dazu, dass viele junge Menschen ein Studium aufnehmen, ohne zu wissen, dass Ihr Talent eigentlich im Praktischen liegt. Diese Leute fehlen dem Handwerk. Daneben muss die Integration von Flüchtlingen und anderweitig Zugewanderten in den deutschen Arbeitsmarkt viel schneller gehen. Die Menschen müssen sofort wenn sie nach Deutschland kommen die Sprache lernen. „Bei den sehr fachspezifischen Ausbildungen geht ohne die Beherrschung der Sprache gar nichts“, sagt Benedikt Kratzer zu dieser Problematik.

Die Besucher waren sehr beeindruckt von diesem Betrieb und wünschten dem Inhaber weiterhin viel Erfolg.

Florian Kubsch

Kommunaler Stammtisch der Gablinger SPD: Unverständnis über „Mega-Ausbau“ der Staatstraße

Kommunaler Stammtisch der Gablinger SPD. Foto: Walter Trettwer/SPD Gablingen

Der geplante Ausbau der Staatstraße zwischen Holzhausen und dem Peterhof war ein Schwerpunktthema beim „Kommunalen Stammtisch“ der Gablinger SPD. Gemeinderat Dr. Albert Eding informierte über den beabsichtigten „Mega-Ausbau“ in diesem Landschaftsschutzgebiet. Er ist auch Ortsvorsitzender des BUND Naturschutz und wies vor allem auf die umfangreichen Erdbewegungen mit teilweise metertiefen Abgrabungen der Trasse hin. Die zahlreichen Stammtischbesucher waren wie Dr. Eding der Auffassung, dass eine maßvolle Sanierung der bestehenden Strecke sinnvoller sei als der geplante Ausbau mit einem massiven Eingriff in die Natur. Auch die Gemeinde Gablingen hat diese Auffassung im Anhörungsverfahren abgegeben.

Ein weiteres Thema war die „Barrierefreiheit“ öffentlicher Gebäude. Gemeinderat Erwin Almer konnte berichten, dass nun endlich eine Lösung für die seit Jahren geforderte Behindertentoilette im Bürgerhaus in der Siedlung gefunden wurde. Sie soll im Erdgeschoß in den Räumlichkeiten des Gartenbauvereins entstehen. Momentan läuft das Ausschreibungsverfahren für die Bauarbeiten. Erfreulich ist auch, dass in naher Zukunft die Gablinger Schule barrierefrei gestaltet wird.

Über die aktuelle Situation beim Gablinger Ortszentrum berichtete Gemeinderat Walter Wörle. Der Bebauungsplan liegt derzeit im Rathaus aus. Leider wird es nach derzeitigem Stand keine Sozialwohnungen geben. „Die Gablinger SPD hat schon mehrmals auf den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hingewiesen“, merkte der Ortsvorsitzende Walter Trettwer an. Er wies außerdem darauf hin, dass bei den ursprünglichen Planungen altengerechte Wohnungen mit Betreuungsdienstleistungen vorgesehen waren.

Walter Wörle berichtete über die Planungen zur Verbesserung von Gemeindestraßen. In verschiedenen Straßen erfolgen Kernbohrungen, um den Zustand des Untergrundes zu prüfen. Dann kann entschieden werden, ob eine Unterhaltsmaßnahme ausreicht oder eine Sanierung erfolgen muss. Beim Thema „Straßenausbaubeiträge“ ist in Bayern die politische Entwicklung abzuwarten.

Weitere Themen beim Stammtisch waren die Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet und die unbefriedigende Situation beim Gablinger Bahnhof bezüglich Barrierefreiheit sowie Parkmöglichkeiten für Autos und Fahrräder.

Über die rege Diskussion bei allen Themen freute sich Walter Trettwer und wies darauf hin, dass der nächste „Kommunale Stammtisch“ unter dem bewährten Motto „MITEINANDER – sprechen – diskutieren – voraussichtlich am 13. April 2018 stattfinden wird.

Walter Trettwer, Vorsitzender SPD-Ortsverein Gablingen